Stephanie Laeger
"dazwischen"

Vernissage: Montag, den 10. Juni 2013, 19.30 Uhr
Ausstellung: 12. Juni bis 20. Juli 2013

Schon während ihres Studiums beschäftigte sich Stephanie Laeger intensiv mit der Darstellung menschlicher Gesichter.
Dabei entfernte sie sich immer weiter von reinen Abbildungen der physischen Realität der Porträtierten,
die sie zumeist in ihrem weiteren Bekanntenkreis findet. Regelmäßig widmet sie sich auch dem Selbstporträt.

Selten entstehen ihre Tuschemalereien in einem Zuge. Charakteristisch ist vielmehr eine Ausformung in vielen
Überarbeitungsschritten, in denen sie immer wieder auswischt, auswäscht, radiert und beschädigte Papierstellen überklebt.
Die Oberflächen der von ihr verwendeten Malgründe werden so mitunter zu bewegten Landschaften. Hinzu kommen
Experimente mit ihren Malmitteln. Sie mischt unterschiedliche Tuschen und lässt diese mit Sand, Salz oder verschiedenen
Chemikalien zusammenwirken.

In dieser geduldigen Auseinandersetzung mit den Dargestellten versucht Stephanie Laeger, deren Eigenheiten und
ihre persönliche Sicht herauszuarbeiten. Ein Charakterzug wird hervorgehoben, eine Facette gezeigt. Dabei verwandelt
sich der „realistische“ Kopf in ein eigenwilliges, mitunter befremdlich wirkendes Bild.

Johannes Schmidt

Begrüßung: Herbert Maier

Einführung: Franz Armin Morat

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